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Studienreise nach Usbekistan

Die Reise mit Uzbekistan Airline erwies sich als angenehm, der Flug dauerte nur 6 Stunden.
Die Ankunftszeit war am Abend, so dass wir ein Stadthotel in Taschkent beziehen konnten, um uns für den nächsten Reisetag auszuruhen.
Usbekistan ist ein islamischer Staat, wobei das selbst im Ramadan kaum Einfluss auf das öffentliche Leben hat.

Taschkent

Eine sehr beeindruckende Stadt. Noch zum Teil im alten Flair wie zu den Sowjetzeiten und doch sehr modern. Alte und moderne Gebäude sind in sehr guten Zustand, es wird viel renoviert und gebaut. Die Altstadt ist sehr interessant, die Neustadt jedoch mit seinen beliebten Plattenbauten sehr gewöhnungsbedürftig.
Bilder
Wer mit der U Bahn fahren möchte, zahlt pro Strecke 1000 SUM, das entspricht ca. 40 Cent. Ansonsten kann man auch mit Bus und Straßenbahn durch die Stadt fahren.
Ein Besuch des neuen Regierungssitzes lohnt sich auch. Wo früher eine Statue von Lenin trohnte, steht heute das Vorbild aller Usbeken Amir Timur.

Samarkand

Ca. 300 km von Taschkent entfernt liegt Samarkand. Die erste historische Stadt auf unserer Rundreise. Da das Straßennetz nicht ganz so gut ausgebaut ist, benötigten wir für diese Strecke ca. 5 Stunden.
Am Abend aßen wir bei einer tadschikischen Familie Plov. Dies ist das beliebte Nationalgericht in Usbekistan. Es besteht aus Fleisch, Gemüse und Reis. Es ist sehr empfehlenswert. Übrigens entgegen unserer Erwartungen war das Essen immer sehr vielseitig und schmeckte vorzüglich. Als Abschluss nach dem Essen wird in Usbekistan gern ein Wodka getrunken.

Samarkand ist sehr historisch. Überall sieht man Moscheen, Medressen oder riesengroße Plätze und es gibt einen sehr großen Basar.
Als wir den Registanplatz besuchten, waren wir schon sehr beeindruckt. In allen Himmelsrichtungen steht ein riesiges Gebäude in welchen zum Beispiel heute noch eine aktive Moschee und ein Koranschule untergebracht ist.
Es wird an allen Ecken restauriert. Über die Bilder an den Wänden konnte unsere Reiseleiterin Vera interessante Geschichten erzählen.
Bilder Registanplatz und Basar

Am Nachmittag durften wir eine traditionelle Vorführung einer bekannten usbekischen Künstlerin Valentina erleben.

Buchara

Über 300 km weiter fuhren wir in unser nächstes Ziel Buchara. Auch hier kann man interessante Geschichten erfahren, welche über 1000 Jahre alt sind. Die Festung Ark (Zitadelle) und die Moscheen sind eine der ältesten Gebäude in Asien.

Chiwa

Entlang der Seidenstraße und langer Fahrt durch die rote Wüste ging es nach Chiwa. Ca. 430 km mussten wir über zum Teil sehr schlechte Straßen fahren, daher benötigten wir auch hier ca. 9 Stunden. Zum Mittag gab es in einer kleinen Taverne leckere Spieße, sowie Brot und gebackene Kartoffeln.

Dschuma Moschee in Chiwa

älteste Säulen der Dschuma Moschee in Chiwa

Chiwa ist ganz anders als die 3 Städte, die wir bisher erlebt hatten. Sehr alte Gebäude aus Lehm zäumen die Stadt. Paläste, Moscheen und Mausoleen sind in nicht ganz so guten Zustand, werden aber restauriert. Eine gut erhaltene Stadtmauer umgibt die Stadt. Auch hier hat unsere  Reiseleiterin viele Geschichten zu erzählen.

Usbekistan kann man wirklich empfehlen. Sie werden erstaunt sein, was dieses Land zu bieten hat.

kleiner Tipp

40 Grad in der Wüste…. Deshalb empfiehlt es sich in den Monaten März – Mai und im September bis Oktober zu reisen. In den Wintermonaten kann es in dieser Gegend extrem kalt werden. Der Vorteil im Juni war, dass unsere Reisegruppe nirgendwo lange Warteschlangen hatte. Trotzdem empfiehlt es sich nicht von Ende Juni bis Ende August zu reisen.

 

 


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