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Wanderreise nach Jordanien

In der politisch, unruhigen Zeit bin ich Mitte November 2015 mit dem Wanderspezialisten ASI in das Königreich Jordanien geflogen.
Die Fluggesellschaft Royal Jordanian hat eine bequeme Bestuhlung in der Eco Klasse, bietet einen aufmerksamen Service und kostenfreie Verpflegung.
Die Bordunterhaltung ist umfangreich, nur die Technik ist leider etwas veraltet.
Unser Flug ging von Frankfurt/Main über München nach Amman, der Hauptstadt von Jordanien. Die Flugzeit beträgt durch den technischen Stopp in München 5 h 50 min.

Wann nach Jordanien?

Die Hauptreisezeit ist im Frühjahr von März- Mai und im Herbst von September – November.
Der Süden des Landes ist der trockenere Teil. Die Bevölkerung spricht arabisch und englisch.
Am Automaten kann man bequem mit der EC oder Kreditkarte Geld abheben.
Zurzeit sind die Nebenkosten durch den schwachen Kurs des Euro relativ hoch.

Von Amman aus ging es, nach einer Stunde Aufenthalt im Transit Bereich, weiter in den Süden, nach Aqaba am Roten Meer.
Gegenüber am Ufer sahen wir bei Ankunft am späten Abend die Lichter von Eilat, dem israelischen Badeort.
Jordaniens Ländergrenzen liegen mitten im Brennpunkt der Arabischen Welt und verbinden sich mit Saudi Arabien, Israel, Westbank, dem Irak und Syrien.
Wir reisten nach einer Nacht in Aqaba im Radisson Blu Hotel in die Wüste Wadi Rum, zu einer tollen Jeep Safari.
Dieses Wadi (Tal) ist das größte Jordaniens mit einer Fläche von fast 6000 qkm und ist seit 2011 Welterbe der UNESCO.
An fantastischen Naturschönheiten (roten Sanddünen, faszinierenden Felsformationen) machten wir Fotostopps bzw. legten kleine Wanderungen ein.
Die Felswände bestehen aus Sandstein und Granit und haben im Laufe der Jahrhunderte durch Verwitterung und Erosion einzigarte Farben und Formen entwickelt.
Touristen können wandern, klettern an teilweise 1800 m hohen Bergen, auf Pferden reiten oder ganz mutig sich im base jumping probieren.
Am Nachmittag, nach Sonnenuntergang um 16.45 Uhr, erreichten wir unser Camp, bezogen unsere Zelte (ohne Licht und Heizung) und wurden anschließend zu einem traditionellen Abendessen der Beduinen eingeladen.
Beim „Zarb“ werden Lamm- und Hühnerfleisch zusammen mit Gemüse in mit heißer Kohle präparierten, unterirdischen Ofen vergraben. Nachdem das Fleisch durch ist, wird es aus dem Ofen geholt und serviert. Einfach lecker!

Später trafen wir uns am Lagerfeuer und fachsimpelten über den gigantischen Sternenhimmel, der unendliche viele Sternschnuppen für uns fallen lies.

Am Tag 3 ging es wieder auf neue Entdeckungen in die unendliche Weite der Wüste bei Temperaturen um die 20°C.

angekommen in der Felsenstadt Petra

Am Nachmittag ging es weiter zum nächsten Höhepunkt der Wanderstudienreise in das legendäre Petra, einer verlassenen Felsenstadt des Reiches der Nabatäer.
Wir übernachten in Wadi Mousa im Petra Guest House, direkt am Eingang zur Felsenschlucht (Siq), die wie ein Labyrinth zum “Schatzhaus des Pharao” führt.
Für Petra, welches man übrigens auch in der Liste der UNESCO Weltkulturerbe findet, sollte man mindestens einen ganzen Tag einplanen und Wanderschuhe anziehen.
Die Geschichte der größten Sehenswürdigkeit den Nahen Ostens ist sehr umfassend, und reicht in die Antike der Griechen und Römer bzw. die Besiedlung bis in die Steinzeit zurück.
Monumentale, in den Fels geschlagene Fassaden der Felsentempel, Felsengräber, ein Römisches Theater, Kultstätten und weitere Bauwerke beeindrucken jeden Besucher.
Beduinen, Kamele, Esel und Muli bereichern die Bilder dieser Zeitreise. Auch zahlreiche Regisseure ließen sich von der Kulisse inspirieren.
Ich halte es da mit Lawrence von Arabien, der meinte ” …  jede Beschreibung müsse vor dem eigenen Erleben der Stadt verblassen”.

Schwebend im Toten Meer

Am letzten Tag unserer Kurzreise fuhren wir weitere 250 km in den Norden, an das Tote Meer, welches mehr als 400 m unter dem Meeresspiegel liegt.
Nach unserer Ankunft im Holiday Inn Hotel Death Sea ging es sofort ins Meer mit einem Salzgehalt von ca. 30%.
Der bekannte Auftrieb macht das Baden zu einem besonderen Erlebnis.
Ein schöner Wellness Trip für unsere Haut beendet unsere beeindruckende Reise mit ganz vielen Höhepunkten Jordaniens.


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